Allgemeine Geschäftsbedingungen

Kaya Intelligence LLC

7901 4TH ST N, STE 300, ST. PETERSBURG, FL 33702, USA

E-Mail: support@kaya-intelligence.de

§ 1 Anwendungsbereich

(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, die Kaya Intelligence LLC (nachfolgend `der Anbieter`) mit ihren Kunden schließt, wenn es sich dabei um ein Unternehmen, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen (nachfolgend 'Kunde' oder 'Auftraggeber' ['AG']) handelt.

(2) Der Anbieter schließt ausschließlich Verträge mit Unternehmern ab (B2B). Der Auftraggeber versichert, bei Vertragsschluss als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB zu handeln.

(3) Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Leistungen des Anbieters / Mitwirkung des Auftraggebers

(1) Der Anbieter erbringt individuelle Dienstleistungen im Bereich der Unternehmensberatung, Prozessoptimierung und Automatisierung. Soweit nicht ausdrücklich schriftlich abweichend vereinbart, schuldet der Anbieter nicht die Erbringung eines Werks im Sinne des Werkvertragsrechts.

(2) Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle erforderlichen Mitwirkungshandlungen vollständig und fristgemäß zu erbringen. Unterlässt der Auftraggeber eine Mitwirkungshandlung und verhindert dadurch die Leistungserbringung durch den Anbieter, bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters unberührt.

(3) Der Auftraggeber ist für die Rechtmäßigkeit seiner eigenen Geschäftsprozesse, Webseiten, Impressum und Datenschutzerklärungen ausschließlich selbst verantwortlich.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, die gegenüber dem Auftraggeber zu erbringenden Leistungen auch durch Erfüllungsgehilfen, Subunternehmer oder Dritte erbringen zu lassen.

(5) Der Anbieter steht in Bezug auf die Beratungsdienstleistungen ein Leistungsbestimmungsrecht nach § 315 BGB zu.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Der Auftraggeber kann über das auf der Website des Anbieters integrierte Online-Termintool eine unverbindliche Anfrage für ein Erstgespräch vereinbaren.

(2) Im Anschluss an das Erstgespräch übersendet der Anbieter dem Auftraggeber auf dessen Anfrage ein Angebot per E-Mail. Mit Unterzeichnung des Angebots kommt ein rechtsverbindlicher Vertrag zustande.

(3) Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache. Der Anbieter speichert den Vertragstext einschließlich der AGB bei Vertragsschluss.

(4) Der Auftraggeber hat sicherzustellen, dass die angegebene E-Mail-Adresse korrekt ist und E-Mails des Anbieters empfangen werden können.

§ 4 Zahlungen, Preise, Bedingungen

(1) Die vom Anbieter mitgeteilten Preise sind verbindlich. Alle Preise verstehen sich in Euro (€) und sind Nettopreise. Da Kaya Intelligence LLC eine US-amerikanische LLC ist und keine Umsatzsteuer im Sinne des deutschen UStG erhebt, wird keine gesetzliche Umsatzsteuer ausgewiesen. Der Auftraggeber ist für etwaige steuerliche Verpflichtungen in seinem Land selbst verantwortlich.

(2) Die Bezahlung der Leistungen erfolgt wahlweise per Rechnung / Überweisung, PayPal oder Stripe. Die jeweils gültige Zahlungsmethode wird im Angebot festgelegt.

(3) Die Vergütung ist grundsätzlich bei Vertragsschluss oder entsprechend der im Angebot festgelegten Zahlungsmodalitäten fällig.

(4) Bei Zahlungsverzug behält sich der Anbieter vor, weitere Leistungen bis zum Ausgleich des offenen Betrages einzustellen.

(5) Die Aufrechnung mit Gegenforderungen ist nur zulässig, wenn der Anbieter die Gegenforderung anerkannt hat oder diese rechtskräftig festgestellt ist.

(6) Bei jeder Form der Zusammenarbeit ist der Anbieter berechtigt, das Logo des Auftraggebers auf der eigenen Webseite zu Referenzzwecken zu verwenden (vgl. § 9).

§ 5 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 3 Monate, sofern zwischen den Parteien keine abweichende Vereinbarung schriftlich getroffen wird.

(2) Nach Ablauf der Mindestlaufzeit endet der Vertrag automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf, sofern er nicht durch eine schriftliche Vereinbarung verlängert wird.

(3) Eine Kündigung innerhalb der Mindestlaufzeit ist ausgeschlossen, soweit kein wichtiger Grund vorliegt. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt stets unberührt.

(4) Eine Kündigung oder sonstige vertragsrelevante Erklärungen müssen per E-Mail an support@kaya-intelligence.de erfolgen. Sonstige Kündigungsformen (z. B. SMS, Fax, Brief) sind nicht wirksam.

(5) Im Falle einer Kündigung werden dem Auftraggeber auf Wunsch Materialien zur Weiterführung seiner Prozesse zur Verfügung gestellt.

§ 6 Verzug

(1) Leistungsfristen des Anbieters beginnen nicht, bevor die vereinbarte Vergütung beim Anbieter eingegangen ist und alle notwendigen Mitwirkungshandlungen des Auftraggebers vollständig erbracht wurden.

(2) Ist der Auftraggeber mit mindestens einer fälligen Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen und die Leistungen einzustellen. Der Anbieter kann die bis zum nächsten regulären Vertragsende anfallende Vergütung als Schadensersatz geltend machen; ersparte Aufwendungen sind in Abzug zu bringen.

§ 7 Haftung

(1) Der Anbieter haftet auf Schadensersatz nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur:

a) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

b) für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht); in diesem Fall ist die Haftung auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt.

(2) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Ergebnisse und Erfolge, die durch die im Rahmen der Beratung empfohlenen Maßnahmen erzielt oder nicht erzielt werden. Empfehlungen des Anbieters beruhen auf Erfahrungswerten und ersetzen nicht die eigenverantwortliche unternehmerische Entscheidung des Auftraggebers.

(3) Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Anbieter ausschließlich Material (Texte, Bilder, Videos etc.) zur Verfügung zu stellen, das frei von Rechten Dritter ist. Der Auftraggeber stellt den Anbieter vollständig von etwaigen Ansprüchen Dritter wegen Verletzung von Urheberrechten oder sonstigen Rechten frei.

§ 8 Datenschutz und Datensicherheit

(1) Der Auftraggeber versichert, bei der Datenweitergabe an den Anbieter die anwendbaren datenschutzrechtlichen Vorschriften (insbesondere DSGVO und BDSG) einzuhalten.

(2) Sofern eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) zwischen den Parteien abzuschließen ist, wird der Auftraggeber den Anbieter vor Beginn der Leistungserbringung darauf hinweisen.

(3) Der Auftraggeber stellt den Anbieter von der Haftung wegen Verstößen gegen Datenschutzvorschriften vollumfänglich frei, es sei denn, der Anbieter hat diese Verstöße allein zu verantworten.

§ 9 Urheberrecht und Nutzungsrechte

(1) Der Anbieter behält alle Urheberrechte an von ihm erstellten Inhalten, Strategien, Konzepten, Vorlagen, Schulungsmaterialien und sonstigen Arbeitsergebnissen.

(2) Soweit im Rahmen der Zusammenarbeit individuelle Arbeitsergebnisse für den Auftraggeber erstellt werden, erhält dieser ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene unternehmerische Zwecke. Dieses Nutzungsrecht bleibt nach Vertragsende bestehen, sofern alle Zahlungen vollständig geleistet wurden.

(3) Die Weitergabe von Inhalten, Strategien und Konzepten des Anbieters an Dritte sowie deren gewerbliche Verwertung ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters untersagt. Bei Verstößen gilt eine angemessene, vom Anbieter festzusetzende und im Streitfall gerichtlich zu überprüfende Vertragsstrafe als vereinbart.

§ 10 Referenz

(1) Der Auftraggeber räumt dem Anbieter das Recht ein, ihn als Referenzkunden zu nennen und dabei den Namen, das Firmenlogo sowie öffentlich zugängliche Fotos (z. B. von der Website oder aus Social-Media-Profilen) des Auftraggebers zu Werbezwecken zu verwenden – sowohl in Print- als auch in elektronischen Medien.

(2) Darüber hinaus räumt der Auftraggeber dem Anbieter das kostenlose, zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte Recht ein, die Zusammenarbeit sowie erzielte Ergebnisse zu beschreiben und diese Beschreibung – auch unter Verwendung von Zitaten des Auftraggebers – zu Marketingzwecken zu veröffentlichen.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Abweichungen von diesen AGB sind nur wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart wurden. Individuelle Vereinbarungen haben stets Vorrang vor diesen AGB.

(2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – Berlin, Deutschland.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

AGB Stand: März 2026  |  Kaya Intelligence LLC  |  support@kaya-intelligence.de

 

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